So beginne ich meine Beobachtungssessions

Auch wenn es ein wenig Arbeit bedeutet, so lohnt es sich dennoch, seine Beobachtungen aufzuzeichnen. Ich habe mir am Computer ein Beobachtungsprotokoll erstellt, das immer in ausreichender Zahl ausgedruckt vorliegt. Zu Beginn trage ich Folgendes ein: Das mag zwar viel erscheinen, ist aber in rund zwei Minuten erledigt. Beginne ich bereits in der Dämmerung mit den Beobachtungen, dann trage ich Durchsicht und Seeing erst später ein. Zur Beurteilung des Seeings ziehe ich die Bildqualität von Planeten sowie die Trennbarkeit enger Doppelsterne heran (im Sommer z. B. Epsilon Lyrae, im Winter Alpha Gemini "Castor"). Oft ist es so, daß das Seeing in Horizontnähe sich von jenem in Zenitnähe dramatisch unterscheidet! Jetzt kann es so richtig losgehen, es steht nun viel Platz für "Beobachtete Objekte" zur Verfügung.

Diese Protokolle schreibe ich nach der Beobachtung am Computer ab und drucke sie aus, sodass ich immer eine Übersicht über meine Beobachtungen zum Nachlesen habe. Außerdem führe ich eine Datenbank aller von mir beobachteten Objekte.

Zur weiteren Auswahl stehen jetzt:

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© 2000, Wolfgang Stroh, Linz/Austria