Dauerthema Strom

Die nächste dringende Investition war  jedoch die Wiederherstellung einer örtlichen Stromversorgung. Das damalige Bauprovisorium wurde nicht mehr länger genehmigt und vor einigen Jahren abgetragen. Leider sind die Kosten für einen Anschluß an das Erdstromkabel der Energie AG so exorbitant hoch, dass dies das LAG-Vereinsbudget gesprängt hätte.

In der ersten Phase des Außenstellenbetriebs musste man sich vor Ort noch mit diversen mitgebrachten 12 V Akkus helfen.....

...... aber die Teleskopsteuerung, ein Laptop und diverse Kameras benötigten halt einiges an Strom.
Außerdem sollte es im Winter zukünftig im Aufenthaltsraum wieder warm werden.

Als erste Verbesserung zur Lösung unseres Strombedarfs bot sich zwischenzeitlich eine Solarstromanlage an. Die Solarstromanlage bekamen wir freundlicherweise als Spende für den Verein von unserem Vereinsmitglied Dietmar Hager, der sie auf seiner Privatsternwarte nicht mehr benötigte.


Die Solaranlage von Dietmar ist nun bereits erfolgreich auf der Außenstelle im Einsatz

AKTUELLES ZUM STROMTHEMA:

Aus der Praxis hat sich gezeigt, dass das derzeit vorhandenen Solarstrom-Equipment den Strombedarf nur teilweise bewältigen kann. Der vorhandene Strom reichte zwar für Beleuchtung und den Betrieb der EQ6-Montierung im Schutzbau aus, aber mehrere Nächte hintereinander war auch dieser Betrieb nicht gesichert und Astrofotografie war nur mit mitgebrachten Akkus möglich bzw. auch durch die begrenzte Laufzeit von Notebook- und Kameraakkus  nur sehr eingeschränkt möglich. Erfreulicherweise hat sich relativ schnell eine neue Lösung für die Energieversorgung der LAG-Außenstelle aufgetan. Unser "Astrobauer" Pepi Lummerstorfer gestattete uns in Zukunft, mittels eines 300 Meter langen "Verlängerungskabels" seinen privaten Stromanschluss für die Außenstelle mitzunutzen. Ein herzliches Dankeschön der Familie Lummerstorfer, die uns mit diesem Angebot auf einen Schlag das Stromversorgungsproblem abgenommen hat. Endlich konnten wir die Astrokameras und PCs zuverlässig auch bei größter Kälte betreiben. Der Aufenthaltscontainer kann in der kalten Jahreszeit wieder beheizt werden und heißer Kaffee und Tee kann wieder vor Ort zubereitet werden, um die aktiven Beobachter wach und bei Laune halten zu können. In Anbetracht dieses Komforts konnten wir auf zahlreiche klare Nächte und eine rege Nutzung der Beobachtungsinfrastruktur hoffen.


Erwin Obermair - unser "LAG-Elektriker"- vor Ort und Gerald Maschek beim Transport der 300 Meter Kabelrolle, die von Pepi Lummerstorfer
mit seinem Stapler abgeladen wird.

Ende Oktober 2013 haben wir mit einem örtlichen Baggerunternehmen das Stromkabel am Grundstück verlegt. 



Der lang vermisste Strom macht nun den Container mit Licht und Heizung wieder
zu einer gemütlichen Wärmetankstelle in einer kalten Beobachtungsnacht.

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