Nach dem endgültigen Abschluss der Renovierung des Erdgeschosses werden die Arbeiten im Kuppelraum fortgesetzt werden. Dabei steht auch eine Generalüberholung des 50cm-Spiegelteleskops der Sternwarte samt Reinigung der empfindlichen Optik am Programm.
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Die zahlreichen Besucher hatten die Gelegenheit im Deep Space in 3-D Stereo durch die Anlage zu wandern, noch bevor das Teleskop überhaupt zu bauen begonnen wurde. Das technisches Herzstück des Deep Space, die acht 1080p HD- und Active Stereo-fähigen Barco Galaxy NH12 Projektoren in Verbindung mit dem AEC-Programmiererteam haben wieder einmal ihre weltweite Einzigartigkeit unter Beweis gestellt. Dietmar Hager hat, mit dem technischen Equipment des AEC bestens vertraut, in gewohnt lockerer, unterhaltsamer aber wissensvermittelnder Art und Weise mit uns den Spaziergang durchgeführt. Die Besucher befanden sich teilweise im Inneren des Teleskopes und der gigantischen Kuppelanlage und betraten, besser gesagt – schwebten - über dem 42 Meter durchmessenden Hauptspiegel. Die gewaltigen Dimensionen dieses größten Teleskopes, das die Menschheit je gebaut hat war hautnah zu erleben. Von Innen heraus taten wir einen Blick in die unendlichen Weiten der Chilenischen Bergwüsten und blickten auch hinüber zu dem, seit Jahren sehr erfolgreichen, benachbarten VLT (Very Large Telescope). Neben einer Reihe überwältigender technischer Daten ging Dietmar Hager im wesentlichen auf die Bedeutung dieses Teleskops auf die Ausweitung, ja möglicherweise auf die Umstürzung unseres kosmischen Weltbildes ein. Das Potential dieser internationalen Fernrohranlage unser Weltbild völlig zu verändern, ist zumindest so groß, wie das von damals, als vor über 400 Jahren erstmals mit teleskopischen Beobachten des Nachthimmels gemachten Entdeckungen.
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Demnächst stehen die Renovierung des Fußbodens, Malerarbeiten und die Verfliesung der Toilette am Arbeitsprogramm. Nach Abschluß dieser Arbeiten soll im Juli der Club- un Vortragsraum mit zweckmäßigen, maßgefertigten Möbeln ausgestattet werden. Danach werden die Arbeiten im Kuppelraum fortgesetzt. Wir werden laufen an dieser Stelle mit weiteren Bildern über den Fortschritt der Arbeiten berichten.
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Derzeit befindet sich Johannes Stübler in Jordanien, wo er immer wieder Menschein einlädt, durch sein Teleskop in die Sterne zu blicken.
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Am 19. April trafen sich der Theologe Univ.-Prof. Dr. Franz Gruber von der katholisch-theologischen Privatuniversität Linz und der Astrophysiker Univ.-Prof. Dr. Ronald Weinberger von der Universität Innsbruck im Rahmen des LAG-Monatstreffens zu einer Diskussion unter dem Titel "Götterdämmerung oder Schulterschluss? Können (und sollen) Kosmologen und Theologen zusammenfinden?". 55 Besucher verfolgten die Diskussion im Spannungsfeld zwischen Wissen und Glauben. Zusammenfassende Text der beiden Referenten sind hier zum Download verfügbar:
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Global Astronomy Month eröffnet
Leider bei gänzlich unastronomischen Regenwetter fand am Donnerstag, den ersten April 2010 eine
Eröffnungsfeier zum Global Astronomy Month (GAM) statt. Organisiert wurde das Event von unserem Mitglied Johannes
Stübler, der auch als Österreich-Koordinator der Astronomers withouth Borders tätig ist.
Auch wenn die geplanten praktischen Beobachtungen der schlechten Witterung zum Opfer fielen, liesen sich die
Gäste die gute Laune bei der Feier nicht verderben!
In Österreich wird der Höhepunkt des GAM 2010 mit dem Astronomietag am Samstag, den 24. April erreicht. Für Linz sind tagsüber verschiedene Aktivitäten im Schlossmuseum geplant (Beobachtung der Sonne mit Teleskopen, Führungen durch die Astronomie-Ausstellung im Museum, Starts von Wasserraketen), abends steht die Beobachtung des Mondes am Linzer Hauptplatz am Programm.
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Herr Dr. Schöfbeck hat die beiden beim Vortrag verwendeten Präsentationen hier zum Download bereit gestellt:
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Der April ist der Global
Astronomy Month 2010. Unser Mitglied Johannes Stübler, der auch als Österreich-Koordinator
der Astronomers withouth Borders tätig ist, wird in diesem Monat unter dem Motto
From Occident to Orient mit seinem astronomisch ausgestatteten Fahrzeug verschiedene
arabische Länder bereisen, um dort gemeinsam mit den Menschen vor Ort die Sterne zu beobachten. Er wird
in einem Blog von seiner Reise berichten.
Auch der österreichische Astronomietag, der heuer am Samstag, den 24. April stattfindet, fällt in den Global Astronomy Month. Für Linz sind tagsüber verschiedene Aktivitäten im Schlossmuseum geplant (Beobachtung der Sonne mit Teleskopen, Führungen durch die Astronomie-Ausstellung im Museum, Starts von Wasserraketen), abends steht die Beobachtung des Mondes am Linzer Hauptplatz am Programm.
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Im März 2010 findet auf der Kepler-Sternwarte ein dreiteiliger Einsteiger-Kurs "Praktische Teleskop-
Astronomie". Der Kurs, der von erfahrenen Hobbyastronomen geleitet wird, beschäftigt sich mit der
Orientierung am Himmel, verschiedenen Teleskop-Typen und ihrer praktischen Anwendung, Zubehör und
Beobachtungsmöglichkeiten. Weitere Informationen gibt es hier bzw.
auf diesem pdf-Dokument (292 kB).
Der heute rund 100 Jahre alte Refraktor, der sich von 1955 bis zur Übergabe ans OÖ Landesmuseum 2008 im Besitz der Linzer Astronomischen Gemeinschaft befand, war von 1959 bis 1968 am Turm der Diesterweg-Schule in Linz aufgestellt. Von 1969 bis 1982 war das Teleskop auf der astronomischen Beobachtungsstation im Botanischen Garten im Einsatz. Danach war das Instrumentt das Hauptfernrohr der 1983 eröffneten Kepler-Setrnwarte. Im Jahr 1989 wurde das Teleskop dann durch ein größeres Spiegelteleskop ergängzt, blieb aber noch bis zum Jahr 2000 im Einsatz. Während der vier Jahrzehnte, in denen der Refraktor in Linz im öffentlichen Einsatz war, haben tausende Besucher von Sternführungen mit diesem Instrument in den Nachthimmel geblickt.
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Eine Vorschau auf die Himmelsereignisse des kommenden Jahres finden Sie in unserer astronomische Vorschau auf 2010 (220 kB pdf-Dokument).
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© 2010 Linzer Astronomische Gemeinschaft