Außenstelle der LAG

Diese Seite enthält einige Informationen zu Geschichte, Lage, Geräten und Tätigkeiten bzgl. unserer Außenstelle sowie auch einige Bilder dazu.

Chronik

Lage

Geräte

Tätigkeiten

Der astronomische Schwerpunkt für die Benützer der Außenstelle, liegt bei der visuellen Beobachtung von Deep-Sky-Objekten abseits von störendem Großstadtlicht. Gasnebel, Sternhaufen und Galaxien sind die erklärten Ziele der visuell beobachtenden Amateurastronomen. Seit der Eröffnug wurden neben den astronomischen Standardobjekten auch alle aktuellen Himmelsereignisse beobachtet. Vor allem die Kometenbeobachtung stand, dank einiger prächtiger Objekte (Hyakutake, Hale Bopp ...), stark im Vordergrund. Der für Großstädter ungewohnt dunkle Himmel eignet sich auch ausgezeichnet für die Astrofotografie. In kleinem Rahmen werden auch Sternführungen für Interessierte abgehalten. In erster Linie dient die Beobachtungsstation jedoch den aktiven Mitgliedern der LAG als Basis. Besonderen Zuwachs verzeichnen die "Dobsonauten" *). Die unkomplizierte, "spacewalkmäßige" Beobachtung des gestirnten Himmels erfreut immer mehr Menschen.
Ziel für die Zukunft: Bau eines großen Dobson-Teleskopes mit mindestens 50 cm Öffnung.

*) DOBSONAUT (der, m.) : Kunstwort aus Fernrohrtyp (Newton-Spiegelteleskop benannt nach John Dobson, dessen Fernrohre sich durch billige Bauweise, große lichtsammelnde Optiken und einfache Handhabung auszeichnen) und Astronaut.
Nähere Definition: DOBSONAUT = lichtgieriger, sternsüchtiger homo-astronomicus, dessen rechtes Auge (geleg. auch linkes) am liebsten auf 20 Zoll Durchmesser oder größer anschwellen möchte. Im Gegensatz zum Astronauten, der sich mit Sprüngen bis zum Mond begnügen muss, giert der Dobsonaut nach Weltraumtiefen im Bereich von hunderten, ja tausenden Lichtjahren oder gar Mega-Parsecs. Er bedient sich hoher wackliger Leitern und mülltonnenähnlicher Rohre, um diese Ziele zumindest blickweise zu erreichen.


Hier gibt es ein paar Bilder unserer Außenstelle.

Bereits in der Dämmerung wird mit dem Arbeiten begonnen, und selbst kaltes Winterwetter schreckt uns nicht ab.

Auf diesem ersten Bild sieht man eine Strichspuraufnahme Richtung Osten sowie ein wenig in den Container hinein.

Im Container kann es z. B. so aussehen:

Unser größtes Fernrohr, ein Celestron C-14, befindet sich seit 1997 in einem eigenen Schutzbau:

Auch drei Personen finden in dem Schutzbau gut Platz. Durch eine Videokamera wurden mit dem C-14 bereits eindrucksvolle Bilder vom Mond gemacht: Mond zentral, Mond-Nord, Mond-Süd.

Der Blick Richtung Osten ist durch Bäume etwas beschränkt, der Blick in die anderen Richtungen frei. Das Bild zeigt den Blick auf den im Osten aufgehenden Orion, wobei auch Barnards Loop schön erkennbar ist. Links oben befindet sich "V" des Stierkopfes.

Hier noch ein paar weitere Bilder:

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© 2003, Wolfgang Stroh, Linz/Austria